Deuterokanonika |
Bibelwissenschaft
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Im Alten Testament unterschied man von jeher drei Gruppen von Schriften:
- jene Bücher, die in der hebräischen Bibel stehen,
- jene Bücher, die zusätzlich in die griechische Übersetzungaufgenommen wurden, sowie Zusätze zu einigen Büchern der hebräischenBibel,
- Bücher, die zeitweilig kanonischen Ansehen genossen, durch definitiveEntscheidungen der Kirchen jedoch nicht mehr dem Kanon zugerechnet werden,z.B. das Henochbuch in der äthiopischen Bibel, das Gebet des Manassein der Vulgata (der lateinischen Bibel).
- Die erste Gruppe bildet die protokanonischen Schriften - ihre Zugehörigkeitzum Kanon ist in allen Kirchen anerkannt.
- Die zweite Gruppe ist in den protestantischen Kirchen umstritten, zumeistnur als Anhang an das AT diesem beigefügt, und wird nicht als kanonischanerkannt und in dieser Tradition als "Apokryphen / apocrypha" bezeichnet.
- Die dritte Gruppe wird bei fast allen Kirchen aus dem liturgischen Gebrauchim Gottesdienst ausgeschlossen und höchstens zur Erbauung oder Meditationund natürlich zum wissenschaftlichen Studium genutzt. Diese Schriftenheißen in der protestantischen Tradition "Pseudepigraphen / pseudepigrapha",in der katholischen Tradition jedoch "Apokryphen / apocrypha".
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Dan (Zusätze), |
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