Kohelet |
© Franz Böhmisch |
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Die Kapitel des Buches Kohelet
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Wichtige Ressourcen zu Kohelet
- Thomas Krüger, Das Buch Qohelet im Kontext der Jüdischen Literatur des 3. (und 2.) Jahrhunderts v. Chr. (PDF)
- Bernon Lee, A Specific Application of the Proverb in Ecclesiastes 1:15, in: JHS 1, 4 (1997)
- Boli, Theodora, Olympiodor, Diakon von Alexandria, Kommentar zum Ekklesiastes : eine kritische Edition (http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/4884)
- Michael V. Fox, What Happens in Qohelet 4:13-16, in: JHS 1, 4 (1997)
11 Doch dann dachte ich nach über alle meine Taten, die meine Hände vollbracht hatten, und über den Besitz, für den ich mich bei diesem Tun angestrengt hatte. Das Ergebnis: Das ist alles Windhauch und Luftgespinst. Es gibt keinen Vorteil unter der Sonne.
12 Ich dachte nach, indem ich beobachtete, was Wissen wirklich ist und was Verblendung und Unwissen wirklich sind. Außerdem: Was für ein Mann wird auf den König folgen, den sie einst eingesetzt haben? 13 Ich beobachtete: Es gibt einen Vorteil, den das Wissen bietet, aber nicht das Unwissen, wie es einen Vorteil gibt, den das Licht bietet, aber nicht die Dunkelheit: 14 Der Gebildete hat Augen im Kopf, der Ungebildete tappt im Dunkeln. Aber ich erkannte auch: Beide trifft ein und dasselbe Geschick. 15 Da dachte ich mir: Was den Ungebildeten trifft, trifft also auch mich. Warum bin ich dann über die Maßen gebildet? Und ich überlegte mir, dass auch das Windhauch ist. 16 Denn an den Gebildeten gibt es ebensowenig wie an den Ungebildeten eine Erinnerung, die ewig währt, weil man schon in den Tagen, die bald kommen, beide vergessen wird. Wie ist es möglich, dass der Gebildete ebenso sterben muss wie der Ungebildete? 17 Da verdross mich das Leben. Denn das Tun, das unter der Sonne getan wurde, lastete auf mir als etwas Schlimmes. Denn es ist alles Windhauch und Luftgespinst.

vgl. J. A. Loader, Polar structures in the
Book of Qohelet (BZAW 152), Berlin/New York 1979.
"But this polar relation differs from all the others in that joy is not merely an antithesis of hebel but a consequence thereof."
[Loader, Polar structures, 111.]
Dieses Glück zu ergreifen ist für Kohelet der Anteil am Leben,
den Gott schenkt:
Koh 3, 12-13: 12 Ich hatte erkannt: Es gibt kein in allem Tun gründendes
Glück, es sei denn, ein jeder freut sich, und so verschafft er sich
Glück, während er noch lebt, 13 wobei zugleich immer, wenn ein
Mensch isst und trinkt und durch seinen ganzen Besitz das Glück kennenlernt,
das ein Geschenk Gottes ist.